Der Märchenklassiker als "kleiner" Workshop

Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck
(Empfohlene Alterstufe: von etwa 6 bis 12 Jahren)

Hänsel und Gretel

Hier spielen die Kinder in mehreren Besetzungen alle Rollen selbst. Die Arien und Duette werden von unseren Sängern gesungen, die Dialoge von den Kindern gespielt. Noten, Musik und Texte werden den interessierten Schulen zur Vorbereitung zur Verfügung gestellt. Passende Kostüme bringen wir mit.

Hänsel und Gretel als kleiner Workshop

Hier spielen die Kinder die Haupt- und Nebenrollen selbst.

Die Arien und Duette werden von unseren Sängerinnen und Sängern gesungen, die Dialoge von den Kindern gespielt, wobei sie von den Sängern Schritt für Schritt durch die Szenen geführt werden.

Rollen für die Kinder: Hänsel, Gretel, Hexe, Mutter, Vater, Sandmännchen, Taumännchen, 8 Waldengel.

Für die beiden Hauptrollen Hänsel und Gretel, die Hexe, und für die Mutter gibt es mehrere Szenen; so haben gleich mehrere Kinder die Möglichkeit, diese Rollen zu spielen.

Rollen für Kinder pro Aufführung: 25 (17 mit Text, 8 ohne)

Die Kinder, welche keine Rollen innehaben, bilden den Opernchor. Szenen und Lieder für alle:
- „Brüderchen, komm tanz mit mir“ (singen, und tanzen am Platz)  
- “Ein Männlein steht im Walde“ (singen, und tanzen am Platz) 
- "Finale - Schaut, oh schaut das Wunder an" (singen)  

Noten, Musik und Texte werden den Schulen natürlich auch hier zur Vorbereitung zur Verfügung gestellt.

Passende Kostüme werden von uns grundsätzlich mitgebracht, können aber auch gerne von den Kindern mit Hilfe der Lehrer oder Eltern selbst hergestellt werden.

Zeitlicher Umfang am Spieltag: etwa 90-100 Minuten

Die Gruppe umfasst mindestens 100 bis maximal ca. 200 Kinder.



Hinweis: Wir spielen in leicht abgewandelter und gekürzter Form die Kinderoper "Hänsel und Gretel". Engelbert Humperdinck hatte das Märchenspiel "Hänsel und Gretel" seiner Schwester Adelheid Wette zu einer Oper vertont. Das Märchenspiel Wettes orientiert sich eher an der milderen Bechstein'schen Märchenfassung, als an der düstereren Version der Gebrüder Grimm.
In unserer Opernfassung gibt es keine schlagende Mutter, keinen angetrunkenen Vater, und auch keine kannibalistische Hexe, die am Ende gebraten wird. Natürlich wird ebenso bei uns die Hexe zum Schluss von den Kindern in den Ofen geschoben, aber sie wird dadurch in einen Lebkuchen verwandelt. Auch bei uns werden die vielen vorab von ihr zu Lebkuchen verbackenen Kinder erlöst und wieder in ihre menschliche Form zurückverwandelt.
Durch unsere fröhliche, lebhafte und spielerische Aufführungsform hat das bis jetzt (seit 2008 im Repertoire und immer wieder vor und mit Erstklässlern gespielt) noch kein einziges Kind emotional überfordert.


Der wunderbare Autor Terry Pratchett hat es am besten formuliert:

„Märchen erzählen den Kindern nicht, dass es Monster gibt.
Kinder wissen bereits, dass es Monster gibt.
Märchen sagen den Kindern, dass Monster besiegt werden können.“